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Preisfindung für Beyond CMYK: Drucker beantworten die am häufigsten gestellten Fragen

Sie haben gesehen, wie spezielle Veredelungen mit Dry Inks und Tonern in Metallic-, Neon- und anderen Sonderfarben oder Transparent- und Weißdruck normale Druckaufträge in echte Blickfänger verwandeln können, die große Aufmerksamkeit erzeugen.

Sie haben gelesen, dass Kunden für Druckjobs, die mehr bieten als herkömmliches CMYK, bereit sind, Aufpreise von 27 bis 89 % zu bezahlen.1

Und diese enormen Möglichkeiten möchten Sie jetzt auch nutzen.

Aber sicher haben Sie – wie viele andere auch – erst einmal ein paar Fragen. Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

1. Wie viel kann ich dafür berechnen?

„Im Schnitt drucke ich Auflagen von ein paar hundert Exemplaren. Normalerweise berechne ich für jeden Auftrag etwa 100 US$ für das Einrichten. Außerdem schlage ich bei Silber- oder Golddruck bis zu 1 US$ je Exemplar auf.“

Weil es Patentrezept für die Kalkulation von Beyond-CMYKAufträgen gibt, sollte man ein paar wichtige Faktoren bei der Preisgestaltung berücksichtigen. Dazu gehören die Nachfrage nach der jeweiligen Art von Druckveredelung, die Marke und das Image des Kunden, die Anzahl der Wettbewerber vor Ort sowie die Art der Medien, die Flächenabdeckung der speziellen Trockentinte oder des Toners, die Verarbeitungsmethode, der Grad der Personalisierung und Ihr Klickpreis.

Für Zoltån Kanovits, CEO von Kanovits Print-Atelier in der Slowakei, ergibt sich eine Formel, die durchschnittlich das Dreifache der herkömmlichen Druckkosten ergibt. Die verwendete Spezialtinte berechnet er basierend auf der Flächenabdeckung bei dem jeweiligen Job. Diese addiert er zu den Grundkosten und den Faktoren für weitere Aufschläge zum Endpreis.

2. Wie lenke ich das Verkaufsgespräch mit meinen Kunden vom Preis zum Wert?

Ein einfacher Tipp: Man glaubt nur, was man sieht.

Viele Druckereibesitzer sind der Meinung, dass es ausreicht Druckmuster zu verteilen, um die Marketingleute zu überzeugen. Wenn man den Mehrwert vergleicht, den Beyond CMYK gegenüber herkömmlichem 4c-Druck bietet, wenn es um die Attraktivität und Aussagekraft von Druckjobs geht und darum, die Erwartungen Ihrer Kunden noch zu übertreffen und die Kundenbindung zu steigern, dann geht es nicht mehr nur um die Druckkosten.

Viele sagten, ihre Kunden würden die höchsten Aufpreise für Texturen, Folien und Metallic-Effekte bezahlen (40 bis 89 %) und weniger für Sonderfarben und Beschichtungen (24 bis 37 %).1

„Wir beraten unsere Kunden darüber, wie ihre Druckvorlagen mit Sonderfarben aufgewertet werden können. Manchmal ‚verführen‘ wir sie, indem wir ihnen die ‚Veredelung‘ gratis anbieten. Wenn Sie Ihren Kunden dann einen tollen Job abliefern, kommen sie mit dem nächsten Auftrag wieder zu Ihnen.

3. Wie viel kostet mich das?

„Die Dotcoms dieser Welt arbeiten vielleicht preisgünstig, können aber nicht wie ich Jobs von Laufkunden mit Turnaround am selben Tag bewältigen Spezialdruck mit engem Timing muss einfach mehr kosten.

Spezielle Dry Inks / Toner können teurer sein als nur CMYK. Zu berücksichtigen sind Kosten für die Verwendung von Tinte und Toner sowie für Technologie-Add-Ons. Im Gegensatz zu einigen Unternehmen, die eine Premium-Gebühr für Sonderfarben erheben, berechnen wir sie genauso wie CMYK. Die zusätzlichen Kosten sind auf jeden Fall minimal, wenn Sie sie mit alternativen Offline-Verfahren wie Folieren, Prägen oder Lackieren etc. vergleichen. Wenn man all dies mit CMYK Inline bewältigen kann, spart das Zeit und erfordert weder zusätzliche Arbeit noch Equipment.

Mit der Möglichkeit, kleine Auflagen und personalisiert zu drucken, generieren digitale Beyond CMYK-Effekte in der Regel zusätzliche Seiten und neue Aufträge, was wiederum zu höheren Umsätzen führt.

4. Wie hoch ist der ROI?

Der ROI kann auf viele Arten gemessen werden, auch unter Einbeziehung neuer Anwendungsmöglichkeiten, höherer Auflagen, optimierter Kalkulation, höherer Margen, der Fähigkeit, Leistungen anzubieten, die die Wettbewerber nicht beherrschen, sowie von Wertschöpfungsmöglichkeiten wie Marketing- und Designdienstleistungen.

Eines ist jedoch klar: Beyond CMYK anzubieten wird sich schnell zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal und zu einem Wegbereiter für die Angebotserweiterung mit mehr Volumenstransfer aus dem Offset-Druck entwickeln.

All dies führt zu einer höheren Rendite für Sie, da Sie für diesen Mehrwert auch mehr berechnen können.

„Wenn wir einen Auftrag kalkulieren, ermitteln wir zunächst die CMYK-Kosten pro Klick. Wenn ich Specialty Dry Ink hinzufüge, erhöhe ich den Klickpreis um ein paar Cent. Darüber hinaus berechne ich einen Aufpreis für meine Gemeinkosten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine einheitliche Kalkulationsstrategie für Beyond CMYK gibt. Es ist vielmehr eine Kunst und auch eine Wissenschaft, die sich an Ihrem Markt, Ihrem Betrieb und Ihren Zielen orientiert. Aber es gibt Branchenpioniere, die bestätigen, dass sich Incentives auszahlen. Wir haben ein paar Leitfäden vorbereitet, um Ihnen zu helfen, die Aufgabe zu lösen. Wenn Sie bereit sind, mit Ihren Kunden mit Beyond CMYK über den 4c-Druck hinauszugehen, sollten Sie das Gespräch mit ihrem Xerox-Vertreter suchen. In der Zwischenzeit können Sie die kostenlosen Leitfäden anfordern, um sich über eine für Ihr Unternehmen passende Kalkulationsstrategie zu informieren.


*Kalkulationsstrategien, resultierend aus Fallstudien von Xerox Kunden. 1. KeyPoint Intelligence – InfoTrends “Beyond CMYK – The Use of Specialty Inks in Digital Printing”, 2016.

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