Die konkurrenzlose Technologie der Xerox® Baltoro™ HF Inkjet Press

Anfang dieses Jahres hat Xerox eine weitere Branchen-Neuheit vorgestellt: die Baltoro HF Inkjet Press. Die Baltoro ist nur halb so groß wie andere Drucksysteme, aber bietet echte HD-Druckauflösung mit 1.200x1.200 dpi und verarbeitet eine Vielzahl verschiedener Druckmedien, ohne spezielle Grundierungen und Vorbeschichtungen zu benötigen. Dreh- und Angelpunkt der in ihrer Art einmaligen Baltoro sind die High Fusion (HF) Inkjet-Druckköpfen der W-Serie.

Sehen Sie wie sich unsere HF-Inkjet-Technologie gegen Offset und Toner schlägt

An dieser Stelle erläutert nun Chad Slenes, unser Leiter der Abteilung Druckkkopf-Forschung und -Entwicklung, was die Druckköpfe zum Alleinstellungsmerkmal der Baltoro macht.

Wie erweitern die HF-Inkjet-Druckköpfe der W-Serie die Einsatzmöglichkeiten auf dem Inkjet-Markt?

Erstens ermöglichen unsere Druckköpfe marktweit die derzeit breiteste Materialflexibilität für Inkjet-Einzelblatt-Produktionsdrucksysteme der Einstiegsklasse. Dank der kleinen Tropfengrößen des Druckkopfs kann einer Vielzahl verschiedener Medien mit hoher Auflösung und hervorragender Farbqualität bedruckt werden, ohne dass Grundierungen oder Vorbeschichtungen aufgebracht werden müssten. Da deshalb keine fünfte Flüssigkeit benötigt wird, fällt dieses Drucksystem kompakter aus, der Stromverbrauch ist geringer und es fallen weniger Gesamtbetriebskosten an. Nicht zuletzt sind wir überzeugt, dass dieser Druckkopf eine nie dagewesene Zuverlässigkeit bietet.

Wie erreichen diese Druckköpfe eine beispiellose Zuverlässigkeit?

Seit mehr als 25 Jahren messen und testen wir die Zuverlässigkeit unserer Systeme. Unser robustes Testverfahren umfasst unter anderem vier Langzeit- und Schnelltest-Reihen in einer Fertigungsumgebung. In diesen Tests wird eine Vielzahl von Eigenschaften geprüft, beispielsweise Langlebigkeit, thermische Zyklen sowie Zustand und Fließfähigkeit. Bei unseren Tests der W-Serie haben wir 500 Milliarden Zyklen mit 10 Druckköpfen erfolgreich durchgeführt und mehr als 100.000 Liter durch einen einzelnen Druckkopf fließen lassen. Insgesamt haben diese Tests sich über einen Zeitraum von fünf Jahren erstreckt. Wir wissen also genau, wie ein Druckkopf sich verhalten wird, und können sicherstellen, dass er während der gesamten Lebensdauer die strengen Qualitätsstandards von Xerox erfüllt.

Sie sagen, Sie haben bereits 25 Jahre Erfahrung mit Zuverlässigkeits-Messungen. Wie lange entwickelt Xerox denn schon Inkjet-Druckköpfe?

Einige Leute sind überrascht zu erfahren, dass Xerox bereits seit 1986 Inkjet-Druckköpfe entwickelt.

Was können Sie uns zu dem Entwicklerteam sagen, dass diese innovativen Druckköpfe konstruiert hat?

Viele der Ingenieure sind seit 1986 bei uns, was ein deutlicher Beweis für unser umfassendes Know-how in diesem Bereich sein dürfte. Heute sind mehr als 250 Fachleute in unserer Zentrale in Wilsonville, Oregon, mit der Entwicklung und Produktion unserer Druckköpfe befasst. Im Laufe der Jahre hat dieses Team an der Herstellung und Auslieferung von mehr als 2,5 Millionen Druckköpfen mitgewirkt!

Wie sieht die Zukunftsplanung für die Xerox Inkjet-Druckköpfe aus?

Wir gehen davon aus, dass es möglich sein wird, die W-Serie in Zukunft auch in anderen Inkjet-Produktionsdrucksystemen zu verwenden. Derzeit testen wir die Einsatzmöglichkeiten unserer Druckköpfe in Umgebungen außerhalb des Grafikbereichs, beispielsweise bei der Textilverarbeitung, der Beschriftung von Etiketten und im 3D-Druck. Viele der aktuell angebotenen 3D-Drucker der Branche sind mit unseren Druckköpfen bestückt. Das gilt auch für unseren 3D Flüssigmetalldrucker, der sich zurzeit noch in der Entwicklung befindet. Dank unserer Druckköpfe und unseres geistigen Eigentums in diesem Bereich ist Xerox in der Lage, dichtere, einheitlichere Metallteile schneller zu erstellen, sodass wir gute Chancen haben, den Wettbewerb im 3D-Markt zu überflügeln.

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